Mitglieder stimmen für Zusammenschluss

Mitglieder stimmen für Zusammenschluss

Berlin 23. April 2026

In Zukunft EINE starke Stimme: Fahrradwirtschaftsverbände beschliessen Merger-Auftrag

Die beiden führenden Fahrradwirtschaftsverbände ZIV – Die Fahrradindustrie und Zukunft Fahrrad wollen im kommenden Jahr zu einem gemeinsamen Verband verschmelzen. Die Mitglieder beider Verbände haben auf ihren Versammlungen einstimmig dafür gestimmt – der ZIV bereits am 14. April in Hamburg, Zukunft Fahrrad heute in Berlin. Jetzt können alle notwendigen Schritte eingeleitet werden, um im April 2027 mit dem einen, gemeinsamen Verband zu starten. Ziel ist, die Fahrradwirtschaft als zentrale Kraft in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft noch wirksamer zu vertreten. 

Mehr Einfluss und Service für die Mitglieder 

Für die Unternehmen der Fahrradwirtschaft bedeutet die Verschmelzung handfeste Vorteile: „Mit dem gemeinsamen Verband bündeln wir unsere Kräfte und sprechen mit einer Stimme – das stärkt die Position der ganzen Branche. Gleichzeitig können wir fokussierter in wichtige Themen einsteigen und vertiefen strategische Allianzen in Wirtschaft und Politik“, betont Burkhard Stork, Geschäftsführer des ZIV – Die Fahrradindustrie.  

Als zentrale Anlaufstelle für Politik und Medien wird der neue Verband die Interessen der Branche auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene vertreten – und das, was es für eine erfolgreiche Fahrradwirtschaft braucht, künftig gemeinsam in die Politik tragen, damit das Fahrrad sein ganzes Potenzial heben kann. Gemeinsam kann die Branche sich besser organisieren, schneller und effektiver an der Entwicklung von Standards arbeiten, gemeinsam auf Regulierungen reagieren und so nachhaltiges Wachstum fördern. 

Maximale Wirksamkeit in Zeiten politischen Gegenwinds 

Die politischen Rahmenbedingungen sind aktuell besonders herausfordernd: Ein gemeinsamer Verband tritt kraftvoll und geschlossen in Ministerien und Parlamenten auf. Das schafft Vorteile etwa bei der Mitwirkung an der Vorbereitung von politischen Entscheidungen, z.B. bei der Innovationsförderung oder der Verbesserung der Infrastruktur. „In der anhaltend so schwierigen politischen und wirtschaftlichen Lage ist es entscheidend, dass wir uns als Fahrradwirtschaft zusammenschließen und mit einer starken Stimme auftreten. Nur so können wir die notwendigen Weichenstellungen für unsere Branche erreichen und Deutschlands Position als Innovationsstandort sichern und ausbauen“, erklärt Wasilis von Rauch, Geschäftsführer von Zukunft Fahrrad. 

Gemeinsames Ziel: Das Fahrrad zur ersten Wahl machen  

Radfahren soll selbstverständlich sein – im Alltag, im Wirtschaftsverkehr, in der Freizeit und auf Reisen. Eine starke Fahrradwirtschaft liefert die passenden Produkte und Dienstleistungen und schafft so die Basis für eine aktive, gesunde und inklusive Mobilität. Der neue Verband wird diese Vision mit noch größerer Schlagkraft verfolgen und die deutsche Fahrradwirtschaft und den Leitmarkt Deutschland international weiter stärken. 

Pressekontakt:

Mareike Schodder, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zukunft Fahrrad, Pressesprecherin
presse@zukunft-fahrrad.org | Tel. 0160 – 795 80 27

Bild von Aleks Slota/Zukunft Fahrrad


Der Wirtschaftsverband Zukunft Fahrrad vereint mehr als 100 Unternehmen der Fahrradbranche, vom Start-up bis zum Global Player. Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen macht die Branche Menschen und Betriebe mobil, schafft zukunftsfähige Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung. Deutschland ist internationaler Leitmarkt und Innovationsstandort für Fahrräder und E-Bikes. Zukunft Fahrrad setzt sich dafür ein, diesen Vorsprung zu sichern und auszubauen. Mehr Informationen unter zukunft-fahrrad.org.

Der ZIV – Die Fahrradindustrie ist die nationale Interessenvertretung und starke Stimme der deutschen und internationalen Fahrradindustrie – inklusive Import und Großhandel sowie etablierter Unternehmen und Start-ups aus dem gesamten Eco-System Fahrrad. Als Branchenverband bündelt und vertritt der ZIV die Interessen von rund 140 Mitgliedsunternehmen gegenüber den Gesetzgebern in der EU und in Deutschland, der Regierung, Behörden, Medien, Institutionen und Organisationen. Rund 90 Prozent der 2024 in Deutschland produzierten Fahrräder und E-Bikes stammen von Mitgliedsunternehmen des ZIV, die zusätzlich zum Absatz im Binnenmarkt jährlich 1,3 Mio. Fahrzeuge exportieren.

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