Statement zum angekündigten E-Auto Förderprogramm
Berlin, 20. Januar 2026
Bundesumweltminister Carsten Schneider hat gestern ein neues Förderprogramm vorgestellt, das mehr Privatpersonen den Umstieg auf E-Autos ermöglichen soll.
Vom Wirtschaftsverband Zukunft Fahrrad kommentiert Geschäftsführer Wasilis von Rauch:
„Statt die Zukunft zu gestalten, setzt die Bundesregierung erneut auf Rezepte aus der Vergangenheit und verpulvert einen Großteil der Mittel aus dem Klima- und Transformationsfond. E-Auto Förderung ist und bleibt teuer, der Mitteleinsatz ist ineffizient. Echte Wahlfreiheit und soziale Gerechtigkeit entstehen erst, wenn Menschen sich frei zwischen E-Auto, ÖPNV und E-Bike entscheiden können. Eine sozial gestaffelte Förderung, die auch Fahrrad-Abonnements und Sharing-Angebote und einen Sozialtarif beim Deutschland-Ticket einschließt, schafft wirkliche Teilhabe und macht nachhaltige Mobilität für alle zugänglich. So gelingt der Wandel – schnell, fair und zukunftsorientiert.“
Hier gehts zu den aktuellen Vorschlägen zum Klimaschutzprogramm der Bundesregierung.
Kontakt:
Mareike Schodder, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Zukunft Fahrrad, Pressesprecherin
presse@zukunft-fahrrad.org | Tel. 0160 – 795 80 27
Der Wirtschaftsverband Zukunft Fahrrad vertritt die Interessen der innovativen Fahrradwirtschaft in Deutschland. Zu den über 100 Mitgliedern gehören Dienstleister, Hersteller, Anbieter von Soft- und Hardware der Digitalisierung, Händler sowie Zulieferer der Fahrradwirtschaft. Vom Start-up bis zum Global Player eint sie das Ziel einer ambitionierten und Radverkehr fördernden Verkehrspolitik. Zukunft Fahrrad setzt sich für die Transformation der Mobilitätswirtschaft in Deutschland ein und arbeitet daran, Deutschland als stark wachsenden und innovativen Standort der Fahrradwirtschaft zu einem internationalen Leitmarkt zu machen. Mehr Informationen unter www.zukunft-fahrrad.org.
