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Nachhaltige Fahrrad-Herstellung: muli-cycles und PATRIA sind Mitglieder bei Zukunft Fahrrad

Berlin, 19. Mai 2022.

Zukunft Fahrrad wächst um zwei nachhaltige Fahrradproduzenten aus Nordrhein-Westfalen. Sowohl das Familienunternehmen mit breiter Fahrrad-Palette PATRIA als auch der findige Cargobike-Hersteller muli-cycles produzieren komplett in Deutschland.

Berlin – Auch in der Fahrradbranche gewinnt Nachhaltigkeit in der gesamten Produktionskette an Bedeutung. Zwei Unternehmen, die besonderen Wert auf die faire Herstellung ihrer Fahrräder legen, sind muli-cycles und PATRIA. Für beide Unternehmen stehen faire Arbeitsbedingungen, geringe transport-bedingte Emissionen und hohe Qualitätsstandards im Vordergrund.

Das Kölner Unternehmen muli-cycles stellt seit 2017 kompakte Cargobikes her. Das besondere an den mulis ist, dass der Transportkorb zusammengeklappt werden kann, womit sich das Cargobike auf die Maße eines Standartrads verkleinern lässt. Mit dem flexiblen Rad will das junge Unternehmen so viele Menschen in deutschen Großstädten wie möglich für sein nachhaltiges Geschäftsmodell und das Cargobike als komfortables Transportmittel begeistern.

Felix Schön, Leiter Marketing bei muli-cycles:
Mit unseren Produkten leisten wir einen Beitrag für nachhaltige Mobilität. Daher war es für uns von Anfang an logisch, unserer gesellschaftlichen Verantwortung auch bei der Herstellung gerecht zu werden und möglichst lokal und nachhaltig zu produzieren. Das muli ist so konstruiert, dass die Herstellung der Einzelteile und die Schweißarbeit in Deutschland stattfinden kann. Mittlerweile betreiben wir einen eigenen Schweißroboter und können Rahmen, Körbe und Kleinteile hier bei uns in Köln fertigen. Mit diesem lokalen und fairen Ansatz bringen wir uns bei Zukunft Fahrrad ein und wollen gemeinsam möglichst viele Menschen für das Fahrradfahren begeistern.“

PATRIA ist eine Manufaktur für maßangefertigte Fahrräder und E-Bikes. Jochen Kleinebenne führt das Familienunternehmen in dritter Generation. Bis heute wird bei PATRIA vor Ort in Westfalen konstruiert, lackiert und montiert, selbst die hochwertigen Stahlrahmen werden in Bielefeld gefertigt.

Jochen Kleinbenne, Geschäftsführer bei PATRIA:
Für mich ist die Fertigung vom Stahlrohr bis zur Lackierung unter einem Dach sinnvoll und vor allem umweltfreundlich. Wir können alle Fertigungsschritte kontrollieren und die Rahmen müssen nicht um die halbe Welt geschifft werden, um sie in Bielefeld zu verarbeiten. Das macht unsere Fahrräder in Bezug auf seine Klimabilanz zu einem doppelten Gewinner. Für PATRIA ist das Rad eine kongeniale Verbindung aus Vergnügen, Bewegung und Klimaschutz, und umweltfreundliche Mobilität ist unser Kerngeschäft. Deshalb freut es uns an der Seite von Zukunft Fahrrad an einer klimafreundlichen Verkehrswende mitzuwirken.“

Wasilis von Rauch, Geschäftsführer von Zukunft Fahrrad:

Das Fahrrad ist naturgemäß aufgrund seiner guten CO₂-Bilanz, geringem Flächenverbrauch und Entlastung für das Gesundheitswesen eines der nachhaltigsten Fortbewegungsmittel. Um die Verkehrswende aber wirklich nachhaltig zu gestalten, sind eine ökologische und sozial-gerechte Herstellung essenziell. PATRIA und muli-cycles sind hier Vorbilder der Branche und zeigen, wie die Produktion in Deutschland gelingen kann. Wir freuen uns deshalb sehr, beide Unternehmen zu unseren Mitgliedern zählen zu dürfen und gemeinsam an einer gerechten Zukunft auf zwei Rädern zu arbeiten.“

Weitere Informationen zu muli-cycles: https://muli-cycles.de/de/
Weitere Informationen zu PATRIA: https://www.patria.net/


Der Bundesverband Zukunft Fahrrad

Der Bundesverband Zukunft Fahrrad ist ein Zusammenschluss dynamischer und innovativer Unternehmen aller Bereiche der Fahrradwirtschaft: Dienstleister, Hersteller, Start-ups der Digitalisierung, Händler und Zulieferer. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Dienstleistungen. Als neue und etablierte Unternehmen in einem stark wachsenden und sich stetig verändernden Markt haben alle ein gemeinsames Ziel: die nachhaltige Mobilitätswende. Mehr Informationen unter www.zukunft-fahrrad.org.

Die Pressemitteilung können Sie als PDF hier herunterladen.

Kontakt: Andrea Richter | presse@bvzf.org | Tel. 0160 79 58 027